11/06/2013

Palomar als Pionier und Erfinder der Laser-Haarentfernung bringt den neuen Diodenlaser Vectus™ auf den Markt.

Die Haarentfernung gehört noch immer zu den am meisten nachgefragten Laserbehandlungen in der Ästhetik. Sie stellt – trotz starken Wettbewerbs von Seiten der Kosmetikstudios, die häufig Low-budget- und damit Low-fluence-Lichtsysteme einsetzen – noch immer eine interessante, lukrative Einnahmequelle dar, von der ästhetisch orientierte Arztpraxen profitieren können. Insbesondere durch die Delegierbarkeit der Leistung kann die “permanente Haarreduktion” – wie die Haarentfernung mit dem Laser offiziell genannt werden muss – zu einem interessanten Zusatzstandbein werden.

Zunehmend wird nicht nur die “schlichte” permanente Beseitigung der Haare nachgefragt, vielmehr legen Patienten mehr und mehr Wert auf eine wenig zeitintensive und vor allem schmerzarme Behandlung, besonders an großen Arealen.

Vectus™ Diodenlasersystem

Vectus™ Diodenlasersystem

Palomar Medical Technologies, seit 1997 nicht nur Pionier, sondern auch Erfinder und damit weltweiter Patentinhaber der Laserepilation, definierte schon mit der Entwicklung des weltweit erfolgreichsten und meistverkauften Epilationslasers richtungsweisend den Goldstandard in der permanenten Laser-Haarreduktion.

Aktuell stellt das Unternehmen Palomar, das mehr als 25 Prozent des Gesamtumsatzes direkt wieder in den Bereich Forschung und Entwicklung investiert, eine neue Generation für die Epilation vor: Das Vectus™-Diodenlasersystem.

Palomars Wissenschaftler und Ingenieure, die größtenteils schon an der Entwicklung des ersten Diodenlasers zur Epilation vor mehr als einem Jahrzehnt beteiligt waren, haben sich intensiv mit der Weiterentwicklung auf diesem Gebiet beschäftigt. Dabei wurden allen voran die Anforderungen des deutschen Marktes berücksichtigt. Der Vectus™ ist das Resultat weltweiter Forschungs- und Entwicklungsarbeit, verbunden mit dem Input der erfahrensten deutschen Epilationsexperten.

Der Vectus™-Diodenlaser mit 800 nm Wellenlänge ist zugelassen für alle Hauttypen I-VI. Dank seiner zwei unterschiedlichen Spotgrößen – einem 12 mm x 12 mm und einem 23 mm x 38 mm Spot – ist er flexibel sowohl bei kleinen Arealen wie Oberlippe und Kinn als auch bei großen Arealen wie z.B. Beinen und Rücken einsetzbar. Ein Handstückwechsel ist dabei nicht notwendig. Wie bei allen seinen Systemen setzt Palomar als Applikatormaterial den Saphir ein. In Kombination mit dem großen Spot ermöglichen die maximale Taktfrequenz von 3 Hz und die Möglichkeit, im “gliding mode”, bei dem das Handstück ohne Absetzen über die Haut geführt wird, zu arbeiten, schnelle Behandlungen, insbesondere bei großen Arealen. Damit kann ein kompletter Männerrücken in weniger als 5 Minuten behandelt werden. Dies ermöglicht einen hohen Patientendurchlauf.

vectus-abb2

Vectus™ Display (l.) und Handstück (r.)

Vectus™ Handstück

Vectus™ Spots

Mit dem Vectus™ kommt der derzeit leistungsstärkste Diodenlaser auf den Markt. Palomar setzt hier zusätzlich auf eine neue Generation von kleinen, extrem leistungsstarken Dioden. Der Vectus™ ermöglicht hohe Leistungsabgaben sowohl bei sehr kurzen als auch sehr langen Impulsen, die für schwierige Fälle am Rande des klassischen Behandlungsfensters notwendig sind.

Im Gegensatz zu anderen am Markt befindlichen Diodenlasern “splittet” der Vectus™ seine langen Impulse nicht in mehrere kurze auf, um so einen “pseudo”-langen Impuls zu kreieren, sondern generiert einen gleichförmigen langen und damit schonenden Einzelimpuls, der insbesondere bei dunklen Hauttypen benötigt wird. Dank einer patentierten “Photon-Recycling”-Technologie kann ein Großteil der von der Haut reflektierten und damit für die Behandlung vermeintlich verlorenen Energie (dies können je nach Hauttyp bis zu 70% sein) durch ein Rückkopplungsverfahren der Haut wieder zugeführt werden. Laut Hersteller sind insgesamt weniger Behandlungen notwendig und signifikant effektivere Behandlungen möglich – insbesondere bei feinen und weniger pigmentierten Haaren.

Zusätzlich zur Leistungsstärke und Geschwindigkeit hat Palomar bei der Entwicklung besonderes Augenmerk auf die Sicherheit und den Patientenkomfort gelegt. Dank einer neuartigen, extrem leistungsstarken Kontaktkühlung können hohe Leistungsdosen im Kontakt- bzw. Kompressionsverfahren schmerzarm appliziert werden. Dabei fallen keinerlei Kosten für Verbrauchsmaterialien wie Kühlsprays, Kühlgels oder sonstiges Behandlungszubehör an. Ebenso sorgt eine uniforme Leistungsabgabe ohne “hot spots” für eine hohe Behandlungssicherheit.

Das Vectus™-System ist teilbar, dadurch gut transportabel und somit an verschiedenen Standorten einsetzbar. Eine intuitive Menüführung mit wissenschaftlich fundierten Parameter-Presets verkürzt die Lernkurve. Das geringe Gewicht des Handstückes sorgt für ermüdungsfreies Arbeiten.

Abb. Der erste Vectus™ weltweit wurde kürzlich bereits an das Dermatologikum in Hamburg ausgeliefert.

Der erste Vectus™ weltweit wurde kürzlich bereits an das Dermatologikum in Hamburg ausgeliefert.

Als zusätzliches Tool bietet Palomar den Skintel Melanin Reader an, mit dessen Hilfe der aktuelle Melaningehalt des Behandlungsareals gemessen werden kann. Die Daten werden drahtlos mittels Bluetooth an den Vectus™ übertragen. Anhand des Melanin-Indexes, der Haarfarbe, -dicke und -dichte ermittelt das System sichere und gleichzeitig effiziente Behandlungsparameter.

Der neue Vectus™-Laser bietet der modernen ästhetischen Praxis somit eine leistungsstarke, sichere und zuverlässige Lösung zur raschen Beseitigung von unerwünschtem Haarwuchs bei einem breiten Spektrum von Haut- und Haartypen.


Quelle:
Ästhetische Dermatologie, Juni / 2013.
Sonderheft: „Den ästhetischen Markt fest im Griff“
mdm Verlag für Medizinische Publikationen